Kassel ist eine Reise wert. Mit seinem historischen Erbe, dem Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Schloss Wilhelmshöhe, aber auch dem Vermächtnis der Gebrüder Grimm, ist Kassel auf bestem Wege, dass seine Staatsparks zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt werden. Zugleich wird die beeindruckende Museumslandschaft der Stadt in den kommenden Jahren mit erheblichem finanziellem Aufwand aufgewertet.
Bergpark Wilhelmshöhe
Der Bergpark Wilhelmshöhe ist weltweit einzigartig. Der 240 Hektar große Naturpark, den sie von unserem Hotel Burgfeld aus in nur wenigen Minuten zu Fuß erreichen können, geht übergangslos in den Naturpark Habichtswald über. Ein Teil des Bergparks – 100 ha - ist gleichzeitig ausgewiesener Kurpark. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen gehören Herkules, Wasserkünste, Schloss Wilhelmshöhe, Löwenburg, Gewächs- und Ballhaus.
Schloss Wilhelmshöhe
Anstelle des Jagdschlosses des Landgrafen Moritz entstand unter Wilhelm IX einer der letzten Großbauten des Absolutismus, die klassizistische Sommerresidenz Schloss Wilhelmshöhe (1786–98). Der im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Mittelteil beherbergt seit 1974 die weltberühmte Gemäldegalerie Alte Meister (Cranach, Dürer, Rembrandt, Hals, Rubens, van Dyck, Jordaens, Tizian) und die Antikensammlung (Kasseler Apollon). Im unzerstört gebliebenen südlichen Weißensteinflügel präsentieren sich Schlossräume als Museum mit historischer Einrichtung.
Staatspark Karlsaue/ Orangrie
Die Aueinsel, im östlichen Vorfeld der ehemaligen Residenzstadt Kassel gelegen, eingegrenzt von Fulda, Auehang, Voraue (heute Hessenkampfbahn) und der Insel Siebenbergen, hat schon im 16. Jahrhundert den landgräflichen Gestaltungsdrang heraus gefordert. Das Astronomisch-Physikalisches Kabinett (mit Planetarium) in der Orangerie ist längst kein Geheimtipp mehr.
documenta
Alle fünf Jahre wird Kassel dank der documenta für 100 Tage zum Zentrum zeitgenössischer Kunst. So lockte die documenta 12 (2007) unter der künstlerischen Leitung von Roger M. Bürgel über 750.000 Besuchern nach Kassel. Besucherrekord! Die nächste, die documenta 13, unter der Leitung von Carolyn Christov-Bakargiev beginnt am 9. Juni 2012.
Brüder Grimm
Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gehören zu den Gründervätern der Germanistik. Weltberühmt wurden und sind sie indes für ihre Märchensammlung (Grimms Märchen), die sie während ihrer Wirkungszeit in Kassel (1798-1830) zusammentrugen. Dabei entstanden die Märchen nicht aus der Fantasie der Gebrüder Grimm sondern wurden nach alten, vorwiegend mündlich überlieferten Geschichten von ihnen gesammelt und überarbeitet. Eine ihrer wichtigsten Quellen waren die Märchen, die die aus hugenottischer Familie stammende Dorothea Viehmann den Brüdern erzählte. Ihre Märchenerzählungen veröffentlichten die zwei Brüder vor allem im zweiten Band ihrer Kinder- und Hausmärchen.



